Apfelernte von alten Sorten
Späte Apfelernte – voller Geschmack
Die Apfelernte auf unserem Grundstück im Sauerland ist jedes Jahr eine Herausforderung – nicht nur wegen der Menge, sondern vor allem wegen der steilen Hänge. Hier ist echte Beinarbeit gefragt. Mit Eimern in der Hand balancieren wir zwischen den Bäumen, immer auf der Suche nach den besten Früchten.
Die Ernte verlangt einiges ab – nicht nur wegen der steilen Hänge, die viel Kraft und Trittsicherheit erfordern. Auch der Transport ist kein leichtes Spiel: Die gefüllten Kisten tragen wir zu Fuß ein gutes Stück bergab bis zum Parkplatz. Jede Ladung ist Schwerstarbeit, denn eine direkte Zufahrt zum Gelände gibt es nicht. Aber am Ende ist es jede Mühe wert – der Geschmack unserer Äpfel ist unvergleichlich.
Viele der Früchte stammen von alten Apfelsorten, die heute kaum noch im Handel zu finden sind. Sie tragen so wunderbare Namen wie Goldparmäne, Roter Boskoop oder Jakob Lebel – Sorten mit Charakter, Geschichte und erstaunlicher Geschmacksvielfalt. Sie schmecken, wie Äpfel früher geschmeckt haben – kräftig, säuerlich, manchmal überraschend süß. Einige davon entfalten ihr volles Aroma sogar erst nach mehreren Wochen Lagerung – darum nehmen wir viele Äpfel mit nach Hause, um sie nachreifen zu lassen.
Ein Teil der Ernte haben wir zu Apfeldirektsaft verarbeitet – schonend und mit viel Sorgfalt. Bei 80 °C schonend pasteurisiert – das genügt, weil der Saft durch seinen niedrigen pH-Wert von Natur aus haltbar ist. Danach wurden die Flaschen sofort heruntergekühlt und eingelagert.







